Google Ads optimieren im Onlineshop.
12 Hebel, zuerst in den Daten.
Google Ads optimierst du im Onlineshop zuerst über die Daten und erst dann über Gebote und Anzeigen. Smart Bidding lernt aus den Käufen, die dein Konto meldet. Zählt das Tracking doppelt, lernt es aus falschen Zahlen. In einem Shop zählte GA4 117 Käufe auf 100 Bestellungen.
Warum kommen die Daten vor den Geboten?
Smart Bidding und Performance Max lernen aus dem, was dein Konto meldet. Stimmt das nicht, lernen sie falsch.
Die 117 gemessenen Käufe auf 100 Bestellungen kamen aus GA4. Ob auch das Werbekonto doppelt zählt, hängt an der Quelle der Conversion. Genau das prüfst du zuerst. Kampagnen, Anzeigen und Gebote pflegt weiter dein Team oder deine Agentur, die Hebel hier liegen davor.
117 → 100
gemessene Käufe auf 100 Bestellungen, in einem Shop. Seit der Sperre im Server: 0 % Dubletten.
rund 13 Monate
fehlte in einem anderen Shop das Warenkorb-Event, ohne dass es jemand bemerkte. Deswegen prüfe ich am Anfang einmal alle wichtigen Events.
rund 20 Shops
prüft mein System jede Woche auf doppelte Käufe und jeden Morgen auf eingebrochene Events.
Tracking-Audit: Zahlen, die stimmen
0 von 12 geprüft
Messung: Stimmen die Käufe, auf die Google bietet?
Drei Prüfungen gehören vor jede Änderung an Geboten.
1. Doppelte Käufe zählen
läuft bei mirWoran du es siehst: mehr gemessene Käufe als eindeutige Bestellnummern.
So prüfst du es
Zähle für eine Woche die Kauf-Events in GA4 und die eindeutigen Bestellnummern. Liegt die erste Zahl höher, zählt etwas doppelt. In einem Shop reichte eine Sperre im Browser nicht, es blieben 6,6 %. Seit der Sperre im Server: 0 % Dubletten.
2. Ausgefallene Events finden
läuft bei mirWoran du es siehst: ein Event liegt weit unter seinem üblichen Stand.
So prüfst du es
Vergleiche jeden Morgen Kauf, Kasse und Warenkorb mit denselben Wochentagen der Vorwochen. Fällt ein Event weit darunter, sieh nach. Prüf außerdem einmal, ob jedes Event überhaupt ankommt: Was schon lange fehlt, fällt im Wochenvergleich nicht auf. In einem Shop fehlte das Warenkorb-Event rund 13 Monate, ohne dass es jemand bemerkte.
3. Bots in den Signalen erkennen
läuft bei mirWoran du es siehst: viele Starts in der Kasse, aber kaum Käufe.
So prüfst du es
In einem Shop waren in einer Woche rund 8 von 10 Checkout-Starts Bots. Als sie wegfielen, brachen die Checkout-Starts ein, die Kauf-Sitzungen blieben gleich. Bei mir meldet die tägliche Prüfung so einen Einbruch, ein Agent ordnet ihn ein. Nimm Zwischenschritte wie den Checkout-Start deshalb nie als primäres Ziel im Werbekonto.
Signale: Was lernt Google als Erfolg?
Nur echte Käufe mit dem richtigen Wert. Und die letzten Tage sind noch nicht fertig.
4. Nur Käufe als primäres Ziel
prüfe ich im AuditWoran du es siehst: Warenkorb oder Newsletter zählen im Konto als primäre Conversion.
So prüfst du es
In den Zielen des Kontos steht, worauf Google optimiert. Primär sollte nur der Kauf sein, Zwischenschritte stehen als sekundär. Zählen zwei Conversion-Aktionen denselben Kauf, etwa Google-Tag und GA4-Import, darf nur eine primär sein. Gib die Bestellnummer als Transaktions-ID mit, dann zählt Google sie je Aktion nur einmal (Google-Hilfe).
5. Den richtigen Wert melden
prüfe ich im AuditWoran du es siehst: der Wert enthält Versand und Steuer.
So prüfst du es
Melde den Umsatz ohne Versand und Steuer, sonst wirkt jeder Kauf größer, als er ist. Stellst du um, senk den Ziel-ROAS im selben Verhältnis. Sonst bietet Google ab dem nächsten Tag vorsichtiger. Noch genauer wird es mit dem Gewinn je Produkt, aus Einkaufspreisen und Warenkorb.
6. Nachmeldungen abwarten
läuft bei mirWoran du es siehst: die letzten Tage wirken zu schwach.
So prüfst du es
Google meldet Käufe noch Tage nach dem Klick nach. Wer nach dem ROAS von gestern kürzt, kürzt zu früh. Bei mir rechnet ein System jeden Montag eine Prognose zum Monatsende. Es rechnet hoch, was Google erfahrungsgemäß noch nachmeldet.
Produkte und Suchbegriffe: Wohin geht das Budget?
Auf Produkte, die lieferbar sind und sich verkaufen, und weg von Suchen ohne Kauf.
7. Feed-Fehler finden
prüfe ich im AuditWoran du es siehst: Artikel sind im Merchant Center abgelehnt oder eingeschränkt. Dann laufen sie weder in Shopping noch in Performance Max.
So prüfst du es
Sieh in der Diagnose des Merchant Centers nach, was abgelehnt ist und warum. Am teuersten sind gesperrte Artikel, die lieferbar sind und sich gut verkaufen.
8. Produkte in Töpfe sortieren
läuft bei mirWoran du es siehst: Budget liegt auf Produkten, die kaum lieferbar sind.
So prüfst du es
In Shopping- und Performance-Max-Kampagnen sortierst du Produkte per Custom Label nach Leistung, Lieferbarkeit und Preisposition. Bei mir sind das rund 186.000 Varianten aus vier Shops, jede Nacht neu sortiert. Das macht Code nach Regeln, die der Shop einmal freigibt, ganz ohne KI. Die Sortierung läuft dann jede Nacht ohne weitere Freigabe.
9. Suchbegriffe ohne Verkauf ausschließen
bei mir gebautWoran du es siehst: ein Suchbegriff kostet über Monate Geld und verkauft nichts.
So prüfst du es
Bei mir schlägt ein System einen Suchbegriff zum Ausschluss vor. Bedingung: In einer Kampagne hat er in 90 Tagen mindestens 20 € gekostet und nichts verkauft. Vorher kommt eine Gegenprobe über 12 Monate im ganzen Shop. Liegt er dort über dem ROAS-Ziel, bleibt er. Ein Mensch sagt Ja oder Nein. Erst dann geht der Ausschluss an Google, genau passend und nur für diese Kampagne.
Kontrolle: Wer ändert im Konto was?
Google wählt immer mehr selbst. Deshalb brauchst du Prüfungen und einen Rückweg.
10. Seiten und Texte prüfen, die Google selbst wählt
läuft bei mirWoran du es siehst: Klicks landen auf Seiten, die du nicht gewählt hast.
So prüfst du es
In Performance Max ist die finale URL-Erweiterung standardmäßig an. Mit AI Max wählt Google auch in Suchkampagnen Zielseiten und Überschriften selbst. In den Asset-Berichten zeigt der Tab „Assets mit erweiterter finaler URL“, wohin die Klicks gehen. Bei mir prüft ein System jeden Morgen Zielseiten und Überschriften. Ob ein Versprechen stimmt, sagst du. Gesperrt wird erst nach Freigabe.
11. Empfehlungen nicht blind übernehmen
prüfe ich im AuditWoran du es siehst: der Optimierungsfaktor steigt, der Umsatz nicht.
So prüfst du es
Der Optimierungsfaktor ist Googles Schätzung, wie gut dein Konto eingerichtet ist. 100 % erreichst du auch, wenn du alle Empfehlungen ablehnst (Google-Hilfe). Über deinen Gewinn sagt er nichts. Prüf vor allem, was Google automatisch anwendet, und schalte ab, was du nicht willst.
12. Jede Änderung mit Probe und Rückweg
läuft bei mirWoran du es siehst: im Änderungsverlauf steht etwas, das keiner erklären kann.
So prüfst du es
Ändert mein System etwas im Konto, geht die Änderung zuerst als Probe an Google, ohne Wirkung. Den alten Stand speichert es vorher. Dazu gibt es einen Not-Aus und eine Grenze je Tag. Nur das Zurücknehmen läuft ohne Probe, und es entfernt nur, was das System selbst angelegt hat.
- Freigabe
- alten Stand speichern
- Probe bei Google, ohne Wirkung
- läuft echt
läuft bei mir Jede Änderung im Konto geht zuerst als Probe an Google. So läuft es
Alles geprüft. Was davon ein System jeden Tag prüft, steht unter Google Ads Beratung für Onlineshops.
Was kannst du heute selbst prüfen?
Käufe gegen Bestellungen, die primären Ziele und die Suchbegriffe ohne Verkauf.
- Zähle für die letzte Woche die Käufe in GA4 und die Bestellungen im Shop.
- Sieh in den Zielen des Kontos nach, was als primär zählt.
- Sortiere den Suchbegriffsbericht der letzten 90 Tage nach Kosten und filtere auf null Käufe. Bevor du ausschließt, sieh nach, ob der Begriff übers Jahr in anderen Kampagnen verkauft.
Was davon bei dir jeden Tag laufen kann, zeigt die Seite Google Ads Beratung für Onlineshops. Für das Tracking gibt es das Tracking-Audit. Was sich außerhalb des Werbekontos lohnt, steht unter Prozessautomatisierung im Onlineshop.
Häufige Fragen
Wie oft sollte man Google Ads optimieren?
Die Daten prüft ein System am besten jeden Tag. Entscheidungen über Ausschlüsse und Budgets reichen einmal pro Woche. Die Struktur der Kampagnen änderst du selten, sonst lernt Google immer wieder neu.
Was bringt der Optimierungsfaktor?
Er zeigt, wie viele Empfehlungen von Google noch offen sind, gewichtet nach Googles eigener Schätzung. Über deinen Gewinn sagt er nichts. Siehe Hebel 11.
Kann man Google Ads mit KI optimieren?
Google optimiert schon mit KI, etwa mit Smart Bidding und AI Max. Dein Hebel sind die Daten und Regeln, die du ihr gibst. Bei mir prüft Code, KI ordnet ein, und ein Mensch entscheidet über jede Änderung im Konto. Die Produkt-Töpfe laufen nach festen Regeln.
Google Ads selbst optimieren oder optimieren lassen?
Die Hebel 1 bis 7 kannst du selbst prüfen. Für den Rest gibt es ein Audit oder den Betrieb mit Freigabe. Mehr dazu unter Google-Ads-Audit.
Wisst ihr, ob Google mit echten Käufen lernt?
Nach 30 Minuten Prozess-Check weißt du, wo du zuerst nachsehen solltest und womit du anfängst. Kostenlos.
Stichworte reichen, den Rest klären wir im Check. ralph@hoefting.de